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Kopfsetups

Kopfsetup

Heutzutage gibt es hunderte wenn nicht sogar tausende unterschiedliche Köpfe auf dem Markt, manche davon sind gerade für Sammler und Shishafanatiker sogar ein halbes Vermögen wert.

Doch eins nach dem anderen, welche unterschiedlichen Setups gibt es? Und welches ist das richtige für dich?

Vorab: In meinem Blog erwähne ich nur Tabak, jedoch sind Tabakersätze o. Ä. genauso damit gemeint.

Wenn man im Internet nach unterschiedlichen Setups oder Kopfbauanleitungen sucht wird man mit zahlreichen Begriffen wie z. B. Abstandsetup, Ami-Setup, o. Ä. nahezu erschlagen, doch lass dich nicht davon verrückt machen. 

Um einen guten Shishakopf zu bauen braucht es nicht sonderlich viel und ist wesentlich leichter wie anfangs gedacht (auch wenn es viele Shishatroniker da draußen gibt die versuchen einem etwas anderes auf die Nase zu binden).

Grundsätzlich sollte man die Kopfwahl meiner Meinung nach von dem Tabak, den man rauchen möchte abhängig machen. So läuft z. B. nicht jeder Tabak in jedem Kopf gleich gut und schmeckt teilweise sogar sehr unterschiedlich.

Das perfekte Setup gibt es so gesehen nicht, lediglich gute Allrounder Setups, sprich Köpfe mit denen man bei vielen Tabaksorten gute Ergebnisse erzielt.

Es folgt eine Aufzählung unterschiedlicher Kopfarten, bei der ich den Aufbau unterscheide.
Natürlich gibt es in den jeweiligen Rubriken noch sehr viele Details die man auch beachten sollte.

 

I - Mehrlochkopf:

Alle klassischen Tonköpfe aber auch Chinaheads und manche Silikonköpfe fallen unter diese Rubrik und sind somit die meist verbreitetsten Köpfe überhaupt.
Steinköpfe zählen natürlich auch unter diese Rubrik. 


Doch was macht einen Mehrlochkopf nun aus?

Im Grunde ist es einfach erklärt: Der Kopf hat, wie der Name natürlich schon vermuten lässt, mehrere Löcher.
Auf diese wird der Tabak gelegt, diese Wanne, in welcher sich das Raucherzeugnis befindet, wird auch Tabakdepot genannt (gilt auch für alle anderen Kopfarten).
Die Rauchweise ist relativ simpel, so zieht beim Rauchen die heiße Luft durch den kompletten Kopf hindurch und nimmt auch sehr viele Aromen auf.
Zu beachten ist allerdings, dass die Molasse während dem Rauchen heruntertropfen wird.

 

II - Phunnel/Einlochkopf:

Anders als bei einem Mehrlochkopf besitzt der Phunnel nur ein einziges Loch, welches sich in der Regel erhöht über dem Tabakdepot befindet. 

Dadurch kann die Molasse während dem Rauchen nicht heruntertropfen, bzw. nur geringfügig da das Raucherzeugnis abgesenkt um das Phunnelloch herum im Kopf liegt.

Die Phunnelköpfe sind in Deutschland gerade sehr groß im Kommen und gerade hier ist es schwer den Überblick zu bewahren da es so viele unterschiedliche Varianten von Phunnels gibt.

Auch hier ist die Rauchweise relativ simpel erklärt, so wird das Raucherzeugnis rings um das Phunnelloch im Kopf platziert. Die heiße Luft strömt in der Regel von außen durch bzw. auch am Tabak vorbei zum Phunnelloch.

Es werden nicht ganz so viele Aromen dabei mitgenommen wie bei einem Mehrlochkopf allerdings gewinnt der Phunnelkopf in der Rauchdauer eindeutig im direkten Vergleich, weil die Molasse und somit auch die Aromen länger im Kopf gehalten werden und somit auch gleichmäßiger verbraucht werden.

 

III - Vortexkopf:

Zu guter Letzt ist noch der Vortexkopf zu nennen der quasi eine Mischung aus den beiden voran gegangenen Modellen ist. 

Der Kopf besitzt mehrere Löcher welche sich erhöht über dem Tabakdepot befinden.
Diese sind kreisförmig um die Mittelsäule des Kopfes angeordnet.
Das Raucherzeugnis wird wie auch schon beim Phunnel ringsum um die Löcher in den Kopf gefüllt.

Bekanntester Kopf dieser Rubrik ist wohl der Saphire Squeeze No. 9.
Heute finden solche Köpfe allerdings kaum noch Beachtung da sie keine nennenswerten Besserungen im Vergleich zu einem Mehrloch- bzw. Phunnelkopf bringen.

 

Material:

Einen ganz wichtigen Aspekt auf den ich bisher nicht weiter eingegangen bin ist natürlich noch das Material des Kopfes. 
So gibt es angefangen bei Ton und Stein auch Köpfe aus Glas oder sogar Metall & Silikon.

Die verschiedenen Materialien unterscheiden sich in der Wärmeleitung und auch natürlich in der Langlebigkeit. Man sollte wissen das jeder Kopf früher oder später mal abgenutzt sein wird und darf daher auch keine Wunder erwarten.
Bei der Wärmeverteilung kann man klar sagen, dass z. B. Metall wesentlich heißer wird als herkömmlicher Ton, was natürlich mehr Rauch erzeugt aber im Rückschluss von der Rauchdauer und folglich auch vom Geschmack deutlich beschränkter ist.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Aufbau eines Kopfes so gibt es unlasierte aber auch lasierte Köpfe.
Lasierte Köpfe spiegeln die Hitze wider, werden auch heißer und sind des Weiteren langlebiger, da sie sich nicht so schnell mit Molasse vollsaugen wie unbehandelte Köpfe.

Dann gibt es noch hohlwandige und massive Köpfe die sich ebenfalls alle von der Hitzespeicherung als auch von der Langlebigkeit unterscheiden.
So heizen sich die massiven Köpfe langsamer auf, können die Hitze aber wesentlich länger speichern und sind auch in der Regel langlebiger, weil sie mehr Molasse aufnehmen können bis sie ihr Limit erreicht haben.

 

Mit all diesem Wissen und unter Berücksichtigung deiner persönlichen Präferenzen kannst du nun den passenden Kopf für dich auswählen.
Natürlich solltest du dabei auch darauf achten, ob der Tabak z. B. viel oder weniger Hitze verträgt, wie der Schnitt ist, etc.
Jedoch wird dazu noch ein seperater Beitrag zum Thema "Kopfbau" kommen.

 

Abschließend wollen wir noch auf den passenden Aufsatz eingehen, der bei der Wahl des Setups auch eine wesentliche Rolle spielt.
Hier gibt es viele verschiedene Möglichkeiten wie man den Kopf richtig betreiben kann.

 

I - Alufolie:

Kennt wahrscheinlich jeder und hat jeder schon mal in Verbindung mit der Shisha eingesetzt.
Früher kaum wegzudenken ist die Alufolie heute nicht mehr ganz so Essenziell wie damals.
Dennoch gibt es viele Verfechter der Alufolie und sie sollte auch nicht komplett außen vor gelassen werden da manche Köpfe mit Alufolie einfach am besten laufen.

Wichtig zu wissen ist bei Alufolie, dass es auch speziell für die Shisha gemachte, dickere Folie gibt, auch Panzeralu genannt.
Diese lässt sich einfacher spannen und ist im Vergleich zu Haushaltsalu auch nur einlagig einsetzbar.

Beim Rauchen mit Alufolie hat man entscheidende Vorteile im direkten Vergleich zu anderen Aufsätzen. In dem Fall das der Kopf zu heiß gelaufen ist kann man die Hitze sehr schnell mit dem runter nehmen einer Kohle wieder in den Griff bekommt.
Alufolie reagiert sehr direkt und schnell auf Temperaturveränderungen, es lässt sich also auch sehr gut mit der Hitze spielen.

Erwähnenswert ist auch, dass es speziell für die Alufolie auch noch zusätzliche Aufsätze gibt mit dem man zum einen etwas Abstand zwischen Kohle und Tabak bekommt, aber auch die Hitze noch ein wenig bündeln kann (Apple on Top).
Alufolie mit Aufsatz rauchen wird von manch einem als Fahrradfahren mit Stützrädern belächelt, findet im Alltag aber dennoch sehr häufig seinen Einsatz.

Unterm Strich sollte Alufolie in jedem guten Shisha Haushalt einen Platz finden und sowohl bei Anfängern als auch bei Profis seinen Einsatz finden.
Alufolie kann bei so gut wie jedem Kopf verwendet werden.

 

II - Kaminaufsatz:

Der Kaminaufsatz sollte einst die Alufolie beim Shisharauchen ablösen und funktioniert in dem Sinne auch sehr gut.
Es ist eine sehr einfache und schnelle Möglichkeit, gerade für Anfänger, in Kombination mit einem Tonkopf den Kopf zum Laufen zu bekommen.
Außerdem kann man mit einem Kaminaufsatz nicht viel falsch machen.
Die Hitzeregulierung bei einem Kaminaufsatz ist einfach aber ansonsten auch nicht besonders nennenswert, da andere Aufsätze bessere Ergebnisse abliefern können
 
Einfach gesagt kann man bei anderen Aufsätzen die Hitze wesentlich besser regulieren.
Außerdem entweicht hier die Hitze auch nach außen, da dies kein geschlossenes System ist.
Ein Kaminaufsatz passt in der Regel nur auf Ton- & Steinköpfe, manche auch auf Silikonköpfe.

 

III - HMD/S (Heat Management Device/System):

Der wohl bekannteste Name in dieser Rubrik ist ohne Frage Kaloud, der Hersteller für den Lotus 1+ / 2. 
Er hat sich mit seinen Aufsätzen für die Shisha schon längst einen Namen in der Szene gemacht.
Der aus den Staaten stammende Hersteller hat mit seinem System die Shisha definitiv ein Stück weit revolutioniert und somit auch ein komplett neues Setup aus dem Boden gestampft.

Mit der Zeit kamen immer mehr Köpfe auf den Markt, welche extra für die Kaloud Produkte konzipiert wurden.
In den letzten Jahren kamen auch immer mehr solcher geschlossenen Aufsätze von anderen Herstellern auf den Markt, die alle im Grundaufbau gleich funktionieren, ob nun für eine Kohle oder für mehr Kohlen ausgelegt.

Man sollte wissen, dass ein solches HMD die Hitze der Kohlen lange speichern kann.
Sollte der Kopf also zu heiß laufen kann es eine Weile dauern bis dieser wieder abkühlt.
Außerdem hat so ein Aufsatz in der Regel einen Deckel mit dem man die Hitze zusätzlich regulieren kann.
Im Aufbau verfügt der Aufsatz über Innen-noppen damit die Kohlen nicht direkt auf dem Metall aufliegen und die Luft auch unter diesen zirkulieren kann.
Damit bleiben die Kohlen von allen Seiten gleichmäßig an und glühen kontinuierlich ab.

Ein HMD ist eine Mischform aus einem Windschutz und einem Kamin da die Kohlen nach außen hin nicht viel Wärme abgeben bzw. so gut wie keine Wärme verloren geht und die Hitze die abgegeben wird gebündelt wird.
Es besteht auch die Möglichkeit sein HMD auf einem
Kohleanzünder vorzuwärmen damit der Kopf schneller auf die nötige Temperatur kommt.
Hier ist aber zu beachten, den Aufsatz niemals zu lange auf dem Anzünder liegen zu lassen, da dieser sonst Schaden nehmen kann.
Ein HMD kann je nach Größe auch auf sehr vielen Köpfen seinen Einsatz finden, jedoch sind manche Köpfe zu klein dafür.

 

Da du nun auch die Vorteile der einzelnen Aufsätze kennst kannst du ohne Probleme, das für dich perfekte Setup zusammenstellen.
Vergiss nie auf die Eigenarten des Raucherzeugnisses zu achten und halte diese immer im Hinterkopf bereit. Dies erfordert natürlich ein gewisses Maß an Erfahrung und natürlich hat jeder ein anderes Geschmacksempfinden. 
Setups die also für den einen sehr gut laufen können für dich evtl. gar nicht in Frage kommen, also trau dich und teste auch selbst neue Setups aus! Viel Spaß dabei!

 

 

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